Warnemünde – Urlaub im Ostseebad in Mecklenburg-Vorpommern

Endlich Urlaub in Warnemünde machen: Träumt ihr auch davon?

Das Ostseebad in Mecklenburg-Vorpommern bietet sich für vielseitige Urlaubsunternehmungen an. Wer einmal Urlaub in Warnemünde gemacht hat, sehnt sich gerne danach zurück. Kein Wunder, denn aus dem winzigen Fischerdorf, welches um 1200 entstand und anno 1323 von der Stadt Rostock erworben wurde, ist ein traumhaftes Urlaubsparadies geworden. Hier fehlt es an nichts.

Urlaub in Warnemünde gestern und heute

An Urlaub in Warnemünde hat im Entstehungsjahr des kleinen Fischerdörfchens kaum jemand gedacht. Im Laufe der Jahrzehnte mauserte sich das idyllische Ostseedorf immer mehr, wurde zum „schönen Schwan“ an der Küste Mecklenburg–Vorpommerns und gewann als Seeheilbad an Bedeutung.

In der damaligen DDR war das Seebad ein beliebtes Sommerreiseziel. Damals war Urlaub in Warnemünde erschwinglich. Volkseigene Betriebe (VEB) ermöglichten ihren Angestellten Ostseeferien in FDGB-Ferienheimen. Sogar Westdeutsche gönnten sich Sommerurlaub „in der Zone“ an der Ostseeküste. Stets im Visier der Genossen, versteht sich.

Im „Hotel Neptun“ ging ganz schön die „Post ab“. Am Strand ebenfalls. Hier tummelte sich das Volk, sonnte und aalte sich. Obendrein oft hüllenlos, denn FKK war „angesagt“. Der traditionelle Badeort im schönsten Stadtteil Rostocks eroberte nach der Wiedervereinigung Deutschlands schnell die Herzen vieler Menschen aus dem In- und Ausland.

Sehenswürdigkeiten in und um Warnemünde herum

Klar, Urlaub in Warnemünde bedeutet für viele in erster Linie: Baden im salzigen Ostseewasser, Wellen-Surfen, Sandburgen bauen und relaxen im Strandkorb. Doch das Seebad in der Hansestadt eignet sich ausgezeichnet für abwechslungsreiche Unternehmungen. Spaziergänge durch die Rostocker Heide, Wanderungen entlang der Steilküste und „Waldbaden“ im Küstenwald sind ebenso möglich wie Radtouren oder Bootsfahrten. Wenn eine leichte „steife Brise“ weht, ist es auf der 541 m langen Mole immer noch traumhaft. Ganz besonders bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Highlights Warnemünde:

  • Einkaufen „Am Strom“,
  • den historischen Leuchtturm Warnemünde sowie den „Teepott“ nebenan besichtigen,
  • über die Westmole am äußersten Zipfel des Seebades flanieren,
  • im Robben-Forschungszentrum an der Ostmole (am Yachthafen „Hohe Düne“) vorbeischauen,
  • die Vogtei aus dem Jahre 1605 fotografieren und
  • auf dem Warnemünder Fischmarkt die leckersten Fischbrötchen Rostocks genießen.

Impressionen von Warnemünde

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Kunst, Kultur und Veranstaltungen im Rostocker Seeheilbad

Bucht eine Ostseereise im September, dann ist das Wetter oft noch schön genug, um sich in die Fluten zu stürzen, ein Sonnenbad im Strandkorb zu genießen oder am Sandstrand entlang zu bummeln. Zudem findet in jenem Monat das Warnemünder-Stromfest am „Alten Strom“ statt. Sozusagen als Krönung der zu Ende gehenden Sommersaison.

Regentage sind übrigens kein Problem, dann lohnt sich ein Museumsbummel. Besucht das Freilichtmuseum samt Museumsbäckerei in Klockenhagen, schaut euch die Stasi U-Haftanstalt in Rostock an oder stattet dem Heimatmuseum Warnemünde einen Besuch ab. Vielleicht taucht ihr aber lieber in die „Ostsee-Welten“ ein und gönnt euch ein fünfdimensionales Kinoerlebnis. Falls ihr den Jahreswechsel an der Küste Mecklenburg–Vorpommerns verbringt, dürft ihr euch das Warnemünder
Turmleuchten keinesfalls entgehen lassen.

Das sensationelle Spektakel findet seit der Jahrtausendwende traditionell am Abend des 01. Januars statt. Nur der Name des Events, welches eine herrliche Mischung aus Laser-, Licht-, Feuerwerk- und Unterhaltungsshow darstellt, hat sich unterdessen geändert. Zwischen 2000 bis einschließlich 2014 sorgte das Neujahrsspektakel in Warnemünde unter dem Namen „Leuchtturm in Flammen“ für Furore.

Wann immer ihr Urlaub in Warnemünde macht, lange Weile werdet ihr keine haben. So viel steht fest.

Wetter in Warnemünde

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Autor:
Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel von Kerstin Schuster, übertragen an Marcel Rübesam am 29.03.2020

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